Laub pressen – Tipps & Tricks

Online-Workshop am 7. Oktober 2026, 17:00 – 18:00 Uhr

Eine Frage von Druck, Feuchtigkeit, Zeit und dem „richtigen“ Zeitpunkt: Wir erklären, wie das Pressen von Laub gelingt und welche Tricks sich bewährt haben – ganz ohne Spezialwerkzeug. So entsteht glattes, stabiles Laub für ganz viel Harmlose Kunst!

Auch bei der Gewinnung der Rohstoffe soll es so harmlos wie möglich zugehen – daher benutzen wir nur Laub das bereits abgefallen ist, z.B. im Herbst, bei einem Sturm oder bei notwendigen Baumpflege-Arbeiten. Dementsprechend haben die Blätter auch unterschiedliche Farben und Eigenschaften bei der weiteren Verarbeitung.

Zugangsdaten:
https://eu02web.zoom-x.de/j/61503235676
Meeting ID: 615 0323 5676

Laub-Spenden: Für unsere pädagogische Arbeit freuen wir uns sehr über Spenden von gespresstem Laub, besonders von Platane, Buche, Ahorn, Linde, Pappel, Silberpappel, Haselnuss, Walnuss und Kirsche. Je größer die Blätter desto besser, ab ca. 7×7 cm.
Wegen Reizstoffen bzw. Giftigkeit bitte kein Efeu und Kirschlorbeer!

Absprachen zu Versand / Übergabe bitte an kontakt@harmlose-kunst.de.

Unsere Tipps & Tricks aus der Praxis

1) Sammeln statt pflücken – Harmlose Materialbeschaffung
    a) Herbst (Farben bleiben nur teilweise erhalten)
    b) Sturm (Feuchtigkeit beachten)
    c) Gartenabfälle / Grünschnitt / Baumpflege (Feuchtigkeit beachten)

2) Sicherheitshinweise
    a) allg. Hygiene, Verunreinigungen (Sammelort) z.B. Kirschlorbeer und Efeu sind giftig → nicht benutzen
    b) Schimmel bei Rohstoff und Verarbeitung → giftig

3) Werkzeuge
    a) Bücher (saugfähiges Papier, kein Glanzpapier)
    b) Pflanzen- / Buchpresse
    c) Zeitschrift für unterwegs → zum Trocknen und Pressen dann umschichten

4) Ablauf
    a) Laub sammeln
    b) in Bücher / Presse einlegen (ggf. mit Beschriftungen / Markierungen zum wiederfinden)
    c) alle drei Tage stichprobenartig kontrollieren
         dabei besonders darauf achten ob Laub und Papier eher trocken sind
         umschichten falls noch zu feucht
    d) Lagern des getrockeneten Laubs, z.B. in Heften oder Büchern
         Restdruck verhindert nachträgliches kräuseln

5) künstlerische Verarbeitung
    a) Schneiden mit Schere / Cutter bzw Stanze mit Motiv-Stanzern
    b) Kleben mit Kastanienkleber (hier geht’s zum Rezept)
    c) Falten (besonders gut geeignet sind dafür dünne Laubarten, z.B. herbstgelber Ahorn oder Haselnuss)

Zusatztipp: Bereits getrockenetes Laub kann man auch nach Monaten einweichen und somit wieder flexibel machen → zum Flachpressen, in Form trocknen oder falten 🙂

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