Dreidimensionale Linie (Biene)

Idee & Prozess: Mit der Biene begann eine offene Serie mit Tieren, aus der ich heute die Biene vorstelle. Die gestalterische Inspiration kommt von Picasso und seinen Ein-Linien-Zeichnungen.

Die Linie, die normalerweise ein Trägermaterial (z.B. Papier) und materielle Farbe (z.B. Bleistiftabrieb) benötigt, verselbstständigt sich, existiert für sich allein. Der Hintergrund wird austauschbar. Es braucht keine Farbe mehr um sich abzugrenzen. Bei der Tier-Serie liegt die Linie noch flach (grob zweidimensional), in späteren Arbeiten (Blogbeitrag folgt demnächst) dann auch raumgreifend, dreidimensional.

Das in nassem Zustand zu einer Schnur gedrehte Zeitungspapier behält ohne weitere Zusätze die Form, wenn es unter Druck getrocknet wird. Entsprechend sind die Arbeiten als Altpapier nahtlos in den Wertstoffkreislauf, aus dem sie entnommen wurden, rückführbar und genügen damit dem Kriterium der Harmlosigkeit.

Material & Technik: Zeitungspapier, nass geformt und unter Druck getrocknet. 2021.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.